Klimaanlage im Büro und am Arbeitsplatz: Diese Tipps sollten Gründer beachten

Vielen Gründern ist ein angenehmes und attraktives Arbeitsumfeld wichtig. Sie sind überzeugt, dass eine Umgebung, in der sich Mitarbeiter wohlfühlen, auch zu einer erhöhten Produktivität beiträgt. Und am Ende ist es doch schön, wenn alle gerne zur Arbeit gehen, oder? Von den zahlreichen Faktoren, die es dabei zu beachten gilt, wird einer oft unterschätzt: das Raumklima. Dennoch sollten Gründer gerade hier überlegen, ob eine Änderung an der bestehenden Umgebung sinnvoll wäre. Welche konkreten Vorteile bietet eine Klimaanlage im Büro und am Arbeitsplatz, und worauf sollten Unternehmer bei der Umsetzung achten?

Ein angenehmes Raumklima steigert die Produktivität

Auch wenn man vielleicht nicht direkt damit rechnet: Das Raumklima hat direkten Einfluss auf die Leistungsfähigkeit von Mitarbeitern. Es gibt mittlerweile einige Studien, die zeigen, dass bei einer Raumtemperatur zwischen 21 und 23 Grad Celsius arbeitstechnische Faktoren wie Konzentration und Produktivität am Optimum liegen. Bei einer leichten Erhöhung auf 26 Grad sinkt die Leistungsfähigkeit bereits messbar; mit jedem weiteren Grad verstärkt sich dieser Effekt. Wer das nicht glaubt, kann gerne versuchen, sich in ein heißes Büro zu setzen und dabei konzentriert zu arbeiten – über einen längeren Zeitraum ist dies kaum realisierbar.

Eine moderate Raumtemperatur hat noch weitere Vorteile: Es kommt zu weniger Müdigkeit und Erschöpfung, und Mitarbeiter fühlen sich durch die angenehme Arbeitsatmosphäre wertgeschätzt. Abgesehen davon passieren im Arbeitsablauf auch weniger Fehler, was auf die erhöhte Konzentration zurückzuführen ist.

Es gibt noch einen weiteren Vorteil, der häufig nicht berücksichtigt wird: die Verbesserung der Arbeitsmoral. Möglicherweise findet dieser Aspekt unter anderem auch deswegen so wenig Beachtung, weil er sich nicht direkt in Zahlen messen lässt. Doch wenn Mitarbeiter bei sommerlichen Temperaturen unter der Hitze leiden, geht dies in der Regel nicht nur zu Lasten der Produktivität. Auch die allgemeine Zufriedenheit innerhalb der Belegschaft leidet darunter. Ein angenehmes Raumklima wirkt sich somit langfristig positiv aus, auch was die Mitarbeiterbindung betrifft. Besonders in Zeiten von Fachkräftemangel ist dies ein nicht zu unterschätzender Wettbewerbsvorteil.

Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz

Gesundheitliche Beschwerden am Arbeitsplatz können auch von zu warmen oder schlecht gelüfteten Innenräumen herrühren. Konkret kann es durch zu viel Wärme unter anderem zu Kopfschmerzen, Kreislaufproblemen oder sogar Atemwegserkrankungen kommen. Mit einer gut gewarteten Klimaanlage – beispielsweise für den Standort in Wien mit einem Experten für die Klimaanlage Wien können Gründer diesen Problemen vorbeugen und aktiv gegensteuern.

Somit bedeutet eine funktionierende Klimatisierung am Arbeitsplatz ein geringeres Risiko von Hitzschlägen oder Kreislaufproblemen. Durch die zusätzliche Filterung werden außerdem Partikel wie Pollen und Feinstaub sowie weitere Schadstoffe aus der Luft entfernt. Auch die Bausubstanz profitiert hiervon, denn durch die reduzierte Luftfeuchtigkeit wird die Gefahr von Schimmelbildung deutlich reduziert.

Allergiker reagieren besonders empfindlich auf ihre Umwelt. Daher zählen sie zu den größten Profiteuren einer intakten Klimaanlage. Besonders ab Beginn der Pollensaison stellt die durch Klimaanlagen gefilterte Luft eine enorme Erleichterung für sie dar. Niesanfälle oder gereizte Schleimhäute gehören dann der Vergangenheit an und beeinträchtigen auch die Arbeitsleistung nicht mehr. Stattdessen ist es Betroffenen möglich, voll konzentriert und ohne Beschwerden ihrer Arbeit nachzugehen.

Kunden und Partner schätzen das professionelle Auftreten

In klimatisierten Geschäftsräumen lassen sich wesentliche Dinge deutlich angenehmer besprechen. Zudem erweckt ein solches Raumklima gerade bei Geschäftsterminen oder Präsentationen einen professionellen Eindruck. Das geschieht vielleicht nicht immer bewusst, doch eines ist klar: Einen Termin, den man verschwitzt und von der Hitze erschöpft beendet, wird auf jeden Fall nachhaltig negativ im Gedächtnis verbleiben. Dagegen sorgt eine moderate Temperatur dafür, dass man sich bei Besprechungen auf das Wesentliche fokussieren kann.

Zudem darf nicht unterschätzt werden, welche Wirkung eine gepflegte und moderne Büroatmosphäre auf Geschäftspartner und (potenzielle) Kunden haben kann. Auch die dadurch signalisierte Effizienz und Fürsorge in Bezug auf die Mitarbeitenden mag dem einen oder anderen Gesprächspartner im Gedächtnis bleiben.

Ein besonders kritischer Moment ist in dieser Hinsicht der Erstkontakt mit neuen Kunden oder ein Pitch bei Start-ups. Hier kann eine angenehme Umgebung das Zünglein an der Waage sein, um letztendlich ein positives Gesamterlebnis zu schaffen. Fühlen sich Besucher wohl, entsteht dadurch ganz von selbst eine natürliche und offene Gesprächsatmosphäre. Diesen Vorteil sollten Gründer unbedingt gezielt für die eigenen Zwecke nutzen.

Auch die Technik ist für den Komfort dankbar

Der positive Einfluss auf Menschen durch eine angenehm klimatisierte Umgebung dürfte mit den letzten Abschnitten mehr als deutlich geworden sein. Es gibt jedoch noch eine weitere „Zielgruppe“, die eine kühle Arbeitsumgebung schätzt: technische Einrichtungen. Bei hohen Temperaturen besteht ein erhöhtes Risiko der Überhitzung von elektronischen Geräten. Und selbst wenn diese nicht gleich ausfallen oder versagen: Die Lebensdauer technischer Gerätschaften wird durch eine hohe Umgebungstemperatur deutlich verkürzt.

Insbesondere Server und Computer profitieren von gekühlten Räumen, da sie so vor Überhitzung geschützt sind. Der erhöhte Aufwand für die Kühlung wird kompensiert durch die geringeren Ausfallzeiten. Bei effizienten, modernen Klimaanlagen reduziert sich so sogar der Energieverbrauch der technischen Geräte.

Weiterhin gibt es in vielen Büros technisch sensible Geräte, die (unabhängig von der Arbeitszeit) rund um die Uhr im Einsatz sind. Dazu zählen unter anderem Drucker, Netzwerkspeicher oder andere Geräte. Diese laufen in einer gekühlten Umgebung deutlich stabiler und haben eine längere Lebensdauer. So wird der Worst Case vermieden: ein Totalausfall, der im Zweifel einen langen Technikereinsatz und hohe Kosten verursacht. Neben dieser verlorenen Ausfallzeit sind auch erhebliche Datenverluste möglich. Dieses Risiko lässt sich durch das vergleichsweise einfache Mittel der Klimatisierung stark minimieren.

Das sollten Gründer beim Einbau einer Klimaanlage beachten

Die Vorteile für klimatisierte Räume liegen also auf der Hand. Gleichzeitig ist die Umsetzung für viele Gründer eine große Herausforderung. Schließlich müssen Investitionen geplant und getätigt werden. Möglicherweise sind Umbaumaßnahmen nötig, und auch das Personal muss möglicherweise (vorübergehend) mit einigen Einschränkungen zurechtkommen.

Gerade deswegen ist es so wichtig, dass bei Planung und Installation von Klimaanlagen einige wichtige Punkte beachtet werden. Denn eine schlechte Wartung oder eine fehlerhafte Dimensionierung des Vorhabens kann schnell dazu führen, dass unnötige Kosten entstehen oder sogar das Gegenteil dessen bewirkt wird, was ursprünglich beabsichtigt wurde. Folgende wichtige Aspekte sollten Gründer daher auf dem Schirm haben:

  • Den Bedarf analysieren: Bevor überhaupt an den Einbau einer Klimaanlage gedacht werden sollte, gilt es, den Bedarf sorgfältig zu analysieren. Wie viele Räume sind vorhanden und sollen klimatisiert werden? Für wie viele Personen soll die Technik ausgelegt sein – und wie viel Technik soll insgesamt verwendet werden?
  • Die Energieeffizienzklasse prüfen: Klar ist: Je schlechter die Energieeffizienz des Gebäudes, desto mehr Ressourcen müssen für die Kühlung aufgewendet werden. Auch wenn ein hoher Standard mit zunächst höheren Investitionen verbunden ist – langfristig macht sich eine A+++ bezahlt. Schließlich bleiben gekühlte Räume im Sommer dadurch nicht nur länger kühl, sondern im Winter bleibt die Wärme auch länger innerhalb der vier Wände erhalten.
  • Wartung und Hygiene berücksichtigen: Damit eine Klimaanlage möglichst lange läuft, sollte sie regelmäßig gewartet und instandgesetzt werden. Mit diesen laufenden Kosten sollten Gründer auf jeden Fall rechnen, damit sich der Einsatz der Geräte rentiert. Insbesondere die Filter müssen in regelmäßigen Abständen gereinigt werden, da sie im laufenden Betrieb stets im Einsatz sind.
  • Lautstärke einbeziehen: Wo Menschen konzentriert arbeiten, sollte es möglichst zu keiner externen Geräuschentwicklung kommen. Es gibt spezielle Klimaanlagen, die mit vergleichsweise geringer Lautstärke arbeiten. Solche Geräte sollten besonders in Büroräumen in Betracht gezogen werden.
  • Kosten und Förderungen checken: Den anfänglichen, unter Umständen hohen Investitionskosten stehen bei der Anschaffung einer Klimaanlage langfristige Vorteile gegenüber, die sich nicht immer beziffern lassen. Dennoch sollten diese Faktoren bei der Planung mitberücksichtigt werden. Ebenso gibt es möglicherweise staatliche Förderungen, welche die Kosten senken. Hier sollte man sich im Vorfeld auf jeden Fall informieren, um Kosten zu sparen.

Als Nebenaspekt soll auch noch erwähnt sein: Es besteht nicht nur die Möglichkeit eines festen Einbaus von Klimageräten. Auch Mietmodelle oder Leasingvarianten sind inzwischen möglich, und solche Lösungen können eine interessante Alternative zur sofortigen Anschaffung darstellen. Besonders kleine Firmen oder Start-ups, die (noch) über wenig Rücklagen verfügen, können auch auf eine solche Lösung zurückgreifen und sich erst einmal an die verschiedenen Klimatisierungsmöglichkeiten „herantasten“.

Möglichen Nachteilen begegnen

Nicht jede Klimaanlage ist automatisch auch eine gute Investition. Fehler in der Planung können später zu Problemen führen, die die ursprüngliche Kalkulation zunichte machen.
Mögliche Nachteile einer Klimaanlage könnten sein:

  • Zugluft und trockene Luft: Trockene Luft kann die Reizung der Atemwege begünstigen. Besonders Personen, die sowieso schon Probleme mit einer gereizten Lunge haben, können unter dem Einsatz einer Klimaanlage leiden.
  • Energieverbrauch: Alte Geräte haben einen Ruf als „Stromfresser“ – und das nicht zu Unrecht. Je älter eine Klimaanlage ist, desto ineffizienter arbeitet diese in der Regel. Das bedeutet nicht nur einen schlecht gekühlten Raum, sondern auch eine erhöhte Stromrechnung.
  • Hohe Anschaffungskosten: Eine moderne, effiziente und hochwertige Klimaanlage ist keine günstige Investition. Müssen dann noch eventuell Umbauten vorgenommen werden, fallen die Kosten noch höher aus.

Es gibt jedoch einige Möglichkeiten, wie sich diese Nachteile vermeiden oder auf ein Minimum reduzieren lassen. So kann beispielsweise schon bei der Auswahl der Geräte darauf geachtet werden, dass es sich um ein modernes Inverter-Gerät mit Feuchtigkeitsregulierung handelt. So lassen sich Atemwegsreizungen weitgehend reduzieren.

Zudem sollten Klimageräte so ausgerichtet sein, dass sie nicht direkt auf den Arbeitsplatz ausgerichtet sind. Dadurch wird eine gesundheitliche Belastung zusätzlich minimiert. Darüber hinaus sorgt eine regelmäßige Wartung dafür, dass die Klimageräte optimal und effizient arbeiten.

Übrigens kann die Nutzung einer Klimaanlage noch weiter optimiert werden. Thermostate oder Zeitschaltuhren sorgen dafür, dass Klimaanlagen nur dann laufen, wenn sie wirklich gebraucht werden. So lassen sich bestimmte Zeiten für den Betrieb festlegen (etwa eine Stunde vor Arbeitsbeginn), wodurch man Energie und Geld spart.

Fazit: Die Klimaanlage als Investition mit langfristigem Mehrwert

Die Entscheidung für oder gegen eine Klimaanlage sollte für Gründer nicht nur eine Frage des Komforts sein. Natürlich bieten klimatisierte Räumlichkeiten deutliche Vorzüge, doch die Annehmlichkeiten sollten nicht allein im Vordergrund der Investitionsentscheidung stehen. Vielmehr handelt es sich hier um die Frage nach langfristiger Produktivität, Mitarbeitergesundheit sowie einem professionellen Auftreten. Zwar hat auch die Anschaffung einer Klimaanlage nicht ausschließlich Vorteile. Doch wer bei der Planung, der Auswahl und der Wartung seiner Klimaanlage Umsicht walten lässt, hat viel gewonnen. Und am Ende legen Gründer so die besten Voraussetzungen für ein gesundes und effizientes Arbeitsumfeld. Nicht zuletzt ist ein gut durchdachtes und modernes Raumklima ein starkes Indiz für unternehmerische Weitsicht. Und genau das wird im heutigen Umfeld immer mehr zum Wettbewerbsvorteil.

Verfasst von David

David Reisner ist ein erfahrener Unternehmer und SEO Experte mit einer Leidenschaft für innovative Ideen und kreative Strategien. Mit mehr als 10 Jahren Erfahrung in der Gründung und Führung von eigenen Unternehmen und Online-Magazinen teilt David hier seine Erfahrungen und Tipps auf Gründungswissen.

Privat ist er auf den Tanzflächen dieser Welt auf Tanz-Festivals weltweit anzutreffen, geht gerne Schwimmen und ist auf Reisen unterwegs. Auch gutes Essen und der Genuss stehen im Vordergrund.